Wenn in Foren, Shops oder Blogs, in Nachrichtenmagazinen oder angeblichen Wissenssendungen von Legal Highs gesprochen wird, dann sind ganz oft nur Räuchermischungen gemeint. Manchmal geht es auch um Badesalze oder einige Pillen. Nicht häufig wird hingegen von Legal Highs berichtet, die direkt aus der Natur kommen und im Grund keine weitere Verarbeitung brauchen – und wenn man sich dort aufhält, wo sie wachsen, braucht es auch keinen Legal High Online Shop. Genau um diese „Naturdrogen“ soll es hier gehen.

Welche natürlichen Legal Highs gibt es?

Sie alle aufzuführen, das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Viele von ihnen wurden bestimmt auch noch gar nicht entdeckt – und wenn, dann wurden sie noch nicht dokumentiert. Ein Vorreiter im Hinblick auf die Suche und Untersuchung von natürlichen Legal Highs war übrigens Terrence McKenna. Als aktueller Spezialist, vor allem im deutschsprachigen Raum, gilt Christian Rätsch.

Vor der folgenden Aufzählung wollen wir noch darauf hinweisen, dass es sich hier rein um Informationsmaterial und nicht um Empfehlungen oder Anleitungen handelt. Hier nun einige Beispiele für natürliche Legal Highs:

 

Kräuter

Neben Kräutermischungen (auch: Räuchermischungen), welche mit Wirkverstärkern ausgestattet sind, gibt es auch noch die einfachen Kräuter, die man unter anderem im Küchenregal findet. Meist sind sie auch Teile von herkömmlichen Räuchermischungen, für die auch Harze, Rinden und Wurzeln verwendet werden. Hier mehr Infos dazu.

 

Pilze

Einige Pilze sind als Drogen bekannt. Jene, die nicht direkt als Drogen bekannt sind und auch nicht verboten wurden, könnte man als Legal Highs beschreiben. Den Fliegenpilz zum Beispiel. Vor dem Konsum sollte man sich aber sehr gut informieren, um Komplikationen, unerwartete Wirkungen oder den Exitus zu vermeiden. Zu psychodelischen Pilzen haben wir hier einen Blog-Eintrag für euch.

 

Die Betelnuss

Betelnüsse enthalten verschiedene Alkaloide, das wirksamste ist dabei Arecolin. Um die Wirkung dieser Stoffe zu steigern, werden Betelnüsse traditionell zerhackt und mit Kalk in Blättern gereicht. Der Geschmack ist bitter, weshalb oft Minze beigemischt wird. Die Wirkstoffe werden im Mund absorbiert, es muss nichts geschluckt werden. Betelnüsse wirken ähnlich wie Alkohol. Details gibt’s hier.

 

Kanna, Salvia divinorum und mehr

Kanna wurde schon 1753 von europäischer Seite aus in Südamerika entdeckt. Die Einheimischen kannten es natürlich schon länger. Lange Zeit als Mittel gegen Magen-Darm-Beschwerden verwendet, fiel bald auch die erbauliche Wirkung inkl. Steigerung des Selbstwertgefühls auf. Alle Infos zu Kanna gibt es hier. Außerdem haben wir auch noch einen Artikel über die Pflanze Salvia divinorum und dergleichen mehr.

 

Hinweis zu natürlichen Legal Highs

„Natürlich“ heißt nicht immer gleich „gesund“. Bei eigenen Anwendungen also bitte vorsichtig sein und vorher immer gut informieren! Sind keine Infos verfügbar, dann lieber nichts nehmen…