Liebe Leserinnen und Leser,

heute gibt es mal wieder einen Bericht, der mit einer Warnung beginnt. Ich schreibe solche Artikel nicht gerne, erstens, weil ich mich nicht in der Position sehe, anderen zu sagen, was sie machen sollen – und zweitens, weil ich meine Leser nicht gleich zu Anfang abschrecken will. Dennoch: Ich möchte allen, die noch nie eine Räuchermischung verdampft haben, sagen, dass sie besser nicht mit der New Formula anfangen. Es gibt viele sanftere Räuchermischungen – welche das sind, das erfahrt ihr unter anderem in meinen anderen Erfahrungsberichten. Die New Formula allerdings gehört zu den richtig starken Teilen. Daher ist hier Vorsicht geboten.
Es ist ja nicht so, dass ich das Rad neu erfinden will. Ich weiß, dass es da draußen massenhaft Erfahrungsberichte gibt und ich informiere mich natürlich auch, bevor ich etwas Neues ausprobiere. Deshalb wusste ich auch schon vor diesem Test, was in etwa auf mich zukommen wird. Ich habe mir also die New Formula bestellt und sie – wie immer – schnell geliefert bekommen. Für die Anwendung habe ich mir einen ruhigen Abend ausgesucht, an dem ich eigentlich nur noch eins zu tun hatte: Ordentlich chillen. Und das habe ich dann auch getan.
Ich öffnete wie immer zuerst die 3-Gramm-Tüte in der die New Formula geliefert wurde. Die Aromen waren vielfältig, frisch, fruchtig, kräuterlastig und im Großen und Ganzen sehr, sehr intensiv. Ich nahm weniger als sonst, vielleicht maximal ein halbes Gramm. Das war zwar nicht viel, verglichen mit der Kapazität der Räuchervorrichtung, aber es reichte aus, um die Verräucherung zu starten. Recht schnell kam die vorher erahnte Komposition aus Düften auf mich zu. Sie hüllte mich ein und entfernte mich – um es bildlich auszudrücken – von der Welt. Ich kam mir vor, als wäre ich wo anders, irgendwo, wo ich einfach nur sein kann. Ohne Verpflichtungen, Rechnungen, Tag und Nacht. Die Zeit still und ich war mittendrin. Ein bisschen übertrieben vielleicht, aber so kann man es durchaus beschreiben.
Die Wirkung hielt in dieser Form nur kurz an und löste sich dann in einer starken Entspannung auf. Mein Körper sagte nichts dazu, er war einfach nur am Chillen. Mein Kopf? Der war da und wusste es auch, aber zu viele Gedanken hat er sich nicht dazu gemacht. Also alles so, wie es sein sollte. Ich lümmelte noch ungefähr eineinhalb Stunden herum und schlief schließlich ein. Notizen für diesen Bericht habe ich mir dann erst nach einem Nickerchen gemacht.

Bis bald!