Liebe Leserinnen und Leser,

Hausmarke klingt in meinen Ohren irgendwie komisch. Ich konnte diese Räuchermischung erst nicht so wirklich ernst nehmen. Auch die Aufmachung, die zwar mehrfach wechselt, aber meist mit einem oder mehreren Diamanten realisiert wird, sprach mich nie so richtig an. Dabei ist der Diamant ein Symbol, und zwar für die richtig starke Wirkung der Hausmarke Räuchermischung (siehe Black Jack Diamant!). Letztendlich dachte ich mir: Wenn du eh alle Mischungen durchprobierst – schon alleine für diesen Blog hier – dann nimmst du eben auch diese hier mit. Hier nun also der Erfahrungsbericht zur sogenannten Hausmarke Räuchermischung:
Ich hatte nichts anderes als einen starken Kräutergeruch erwartet und den bekam ich auch, als ich die 3-Gramm-Tüte öffnete. Diese hatte ich in einer Sammelbestellung bei einem Freund mitgeordert. Sie kam wie immer in einem super Zustand sowie mit einem Expressversand an. Nach dem Öffnen und der Geruchsprobe ging ich bei der Vorbereitung meiner Räuchervorrichtung sparsam mit der Hausmarke um. Trotzdem ich mich nicht so richtig mit Namen und Aufmachung anfreunden konnte, wollte ich nicht unvorsichtig handeln.
Die Kräuter wurden entfacht und schon ging es los. Der Dampf entstieg der Räuchervorrichtung und strömte durch den Raum. Er kam auf mich zu und ich empfing ihn, gemütlich in meinem Sessel sitzend. Die starken Aromen erfüllten mich und ich war erstaunt. Es war kein beflügelndes Gefühl, ich schrieb sofort die Hoffnung auf das ab, was ich in den anderen Berichten als „High“ bezeichne. Die Hausmarke hält einen eher am Boden und tut da ihr Werk. Dieses besteht aus einer Grundreinigung des Körpers und des Oberstübchens. Alles Negative wird rausgefegt und es bleiben positive Gefühle über. Denken konnte ich eigentlich nur an die Hausmarke. Ich konzentrierte mich darauf, die Wirkung so gut wie möglich zu beobachten.
Dabei schaute ich natürlich auch ab und an auf die Uhr und stellte nach einer viertel Stunde fest, dass die Wirkung immer noch anwuchs, erst nach zwanzig Minuten war Schluss. Es war ein wenig bedrückend, aber nicht schlimm. Eher so wie wenn man ganz hinten im Bus sitzt und aussteigen will, obwohl der ganze Gang voll ist mit Leuten, die jeden möglichen Stehplatz ausfüllen. Man zwängt sich vorbei und dann ab ins Freie. So war es auch mit der Hausmarke. Hat man das stärkste „Drücken“ überstanden erhält man im Gegenzug einen Moment der Befreiung und anschließend ein Gefühl der Freiheit. Das ist wunderbar und hält lange an. Super!

Bis bald!