Liebe Leserinnen und Leser,

 

nein, ich möchte euch hier nicht meine Ghostwriting-Kompetenzen andrehen und euch anbieten eure Masterarbeit für Jura mit dem Thema „Legal Highs“ zu schreiben. Knapp 50 Euro sind dafür auch viel zu wenig. Vielmehr möchte ich hier kurz die Masterarbeit von Björn Siebler vorstellen. Sie trägt den Titel „Legal Highs: Ein neuer Trend auf dem deutschen Drogenmarkt?“ und ist ein recht aktuelles Werk. 2015 eingereicht und von der Ruhr-Uni in Bochum mit einer Note von 1,5 bedacht. Wie so viele Masterarbeiten gibt es auch dieses 228 Seiten starke Werk beim GRIN Verlag zu kaufen; und zwar für 49,99 Euro bzw. 39,99 Euro, wenn man E-Books mag…

 

Das ist Sieblers zweites Buch

 

Schon 2013 hat Siebler eine Masterarbeit abgegeben: „Die Legitimierung von Compliance-Tätigkeiten und die Einbeziehung von rechtmäßig/rechtswidrig gewonnenen Erkenntnissen in ein deutsches Strafverfahren“ – ein Zungenbrecher vor dem Herrn und aus dem Fachbereich Strafrecht, also auch Jura. Das neue Werk ist aus dem Fachbereich Strafprozessrecht, Kriminologie und Strafvollzug. Björn Siebler ist Dozent und beschäftigt bei der Niedersächsischen Polizeiakademie. Neben rechtlichen Betrachtungen enthält die aktuelle Publikation auch eine umfangreiche, deutschlandweite Befragung zum Thema Legal Highs, die innerhalb der Arbeit ausführlich ausgewertet wird.

 

Auszüge aus dem Inhalt

 

Dass die Arbeit aktuell ist, das wird einem schon nach den ersten Zeilen des Vorworts klar:

 

Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2014 von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ruhr Universität in Bochum als Masterarbeit angenommen. Die Abgabe der Masterarbeit erfolgte am 16. Februar 2015. Die vorliegende Arbeit befindet sich auf dem Stand August 2015.

 

Und zum Thema Umfrage:

 

Dadurch, dass die vorliegende Arbeit auch empirische Elemente berücksichtigt, möchte ich mich bei allen involvierten Akteuren der niedersächsischen Landesschulbehörde ­Regionalabteilung Osnabrück­ sehr herzlich bedanken, dass ich bei einer niedersächsischen Schule eine ,,Vollerhebung" zu dem Thema Legal Highs durchführen durfte. Meinem Dank gilt daher auch den Lehrkräften sowie den Eltern in der Vergleichsschule und insbesondere dem dortigen Förderverein, der die Arbeit durch die Übernahme der Kopierkosten für die ausgehändigten Fragebögen unterstützte.

 

Nach Punkt 1, der Einleitung, folgen die Punkte 2 und 3, welche einem juristischen Diskurs vorbehalten sind. Innerhalb der Arbeit werden Legal Highs übrigens NPS, also Neue Psychoaktive Substanzen, genannt. In den benannten Punkten der Arbeit gibt es Hinweise auf die Betrachtung durch und die Anwendung von etlichen Gesetzen; beispielsweise des Betäubungsmittelgesetzes, des Arzneimittelrechts, des Vorläufiges Tabakgesetzes, des Lebensmittelfuttergesetzes und Produktsicherheitsgesetzes und so fort.

 

Punkt 4 spricht den aktuellen Stand der empirischen Forschung an und Punkt 5 zeigt die Fragen auf, welche zu einer solchen Forschung hinführen. Dann kommt Punkt 6 und der hat es in sich. Es wird die „Angewandte Methodik“ dargestellt, also alles was mit der Erhebung von Daten bzw. dem Befragen von Leuten zum Thema zu tun hat. In Punkt 7 kommt es dann zur Auswertung und zu neuerlichen empirischen Betrachtungen der Situation um Legal Highs… Aber schaut es euch am besten mal selber an; ich sprenge schon wieder den Rahmen…

 

Bis bald!