Liebe Leser und Leserinnen,

 

ich hoffe, ich konnte euch mit dem Titel dieses Blogeintrags ein bisschen neugierig machen. Heute möchte ich mal wieder über absolut legale Legal Highs schreiben. Und dieses mal soll es um solche gehen, die ihre Wirkungen nicht im Wachzustand des Anwenders zeigen, sondern wenn er schläft. Die meisten traumverstärkenden Mittel müsst ihr noch nicht einmal in den einschlägigen Legal High Shops oder Smartshops im Internet kaufen, da sie einfach nur aus Kräutern bestehen. Ihr findet sie also rein theoretisch in den Kräuterabteilungen von Supermärkten, Discountern und in Reformhäusern. Allerdings bekommt ihr in Legal High Shops meistens ganz bestimmte Mischungen, die die gewünschte Wirkung in der gewünschten Intensität hervorrufen sollen.

 

Die Anwender der Traumkräuter, Dream Highs, Traumverstärker und wie sie noch alle genannt werden nehmen diese aus unterschiedlichen Gründen. Eine Gruppe vermag offensichtlich nicht so oft zu träumen oder sich an die Träume zu erinnern und nimmt daher diese Legal Highs. Sie erhoffen sich dadurch (intensivere) Träume, an die sich erinnern können. Eine weitere Gruppe möchte gern ihre Träume aufpeppen. Wenn man gern aufregende Träume oder auch Albträume hat, dann können einige Mittelchen sicherlich helfen. Ganz speziell ist dahingegen der Wunsch nach luziden Träumen. Bei diesen Träumen weiß der Schlafende, dass er sich in einem Traum befindet und kann diesen – je nach Erfahrung und Schlafphase – auch ziemlich gut steuern. Neben diesen drei Gründen gibt es sicherlich noch eine ganze Menge mehr.

 

Hier also ein paar Beispiele für Legal Highs, Kräuter und andere Mittelchen, die beim Träumen helfen sollen:

 

Afrikanische Teufelskralle: Der Name mag auf den ersten Blick gruselig sein, weist aber nur auf einen kleinen Haken hin, der an der Frucht der Pflanze wächst. Das Kraut, das man auch als Pulver kaufen kann, hilft nicht direkt beim Träumen, sondern vielmehr beim Entspannen und sorgt so für einen geruhsamen Schlaf. Dieser soll dann aktiv (schöne) Träume fördern.

 

Afrikanische Traumwurzel: Die Wurzel der Silene undulata wird von einigen südafrikanischen Eingeborenenstämmen als Traumwurzel verehrt, die in der Lage sein soll, im Traum Visionen zu schaffen – oder die Möglichkeit, mit den Ahnen zu kommunizieren. Im Wachzustand kann der Anwender sich etwas komisch fühlen, die Träume sollen aber sehr tiefgründig sein.

 

Mexikanischer Estragon: Die Tagetes lucida, eine Unterart der Studentenblume, wird frisch als ein nach Anis schmeckendes Gewürz verwendet. Getrocknet und als Tee soll es Visionen erzeugen und dem Schlafenden erstaunliche Träume bereiten.

 

Aztekisches Traumgras: Wird auch Traumkraut oder Bitterkraut genannt. Dieses Kraut löst Träume aus und kann zudem die Chance erhöhen, dass der Schlafende luzid träumt. Es sorgt somatisch gesehen zu einer leichten Sedierung mit Wohlfühlfaktor. Außerdem wirkt es schmerzlindernd.

 

Chili: Ja, damit ist ganz einfach Chili als Gewürz oder Schote gemeint. Es soll für klarere und intensivere Träume sorgen.

 

Bitte schaut bei den genannten sowie auch bei allen anderen Stoffen, die ihr als Traum-Zutat verwendet, nach den Inhaltsstoffen und ob diese eventuell unter das BtMG oder ähnliche Gesetze fallen. Auch dieses Mal erhebe ich keinen Anspruch auf die rechtliche und anderweitig inhaltliche Richtigkeit dieses Artikels und des ganzen Blogs. Der Blog sowie seine Unterseiten sind keine Rechtsberatung.

 

Ich bin gespannt, ob ihr mir eure Erfahrungen mit traumverstärkenden Substanzen mitteilen wollt. Vielleicht habt ihr ja schon das ein oder andere Mittelchen ausprobiert – erfolgreich oder ohne Erfolg? Schreibt mir einfach, was euer Erkenntnisstand ist, und vielleicht auch, welche Themen ich noch in diesem Blog behandeln soll.

 

Bis bald!