Liebe Leser und Leserinnen,

heute wollen wir mal ein ernsteres Thema beleuchten. Auch das muss sein, da wir in diesem Blog ja hauptsächlich Mittel und Mittelchen betrachten, die einen bestimmten Effekt auf Körper und Geist haben. Daneben gibt es auch andere Mittel (Alkohol, etc.), die ebenfalls eine solche Wirkung haben. Was sollte man also bei der Einnahme von Legal Highs und anderen legalen Drogen beachten? Das wollen wir heute einmal unter der großen Überschrift „Mischkonsum“ klären. Warum? Weil ich euch zwar die große und vielfältige Welt der Legal Highs zeigen möchte, aber auf keinen Fall will, dass ihr euch darin verlauft oder sogar zu schaden kommt. Bleibt immer auf dem Weg, dann kann euch nichts passieren. Nehmt meine Hand, denn es geht los:

Zuerst wollen wir den Begriff „Mischkonsum“ verstehen. Was ist das also? Unter Mischkonsum versteht man gemeinhin die zusammenhängende oder aufeinanderfolgende Einnahme zweier oder mehr Substanzen. Dabei ist auch von Mischkonsum zu sprechen, wenn die Wirkung der vorherigen Substanz noch nicht abgeklungen, die zweite Substanz aber schon eingenommen ist. An einem verständlichen Beispiel erklärt: Wenn ihr ein Brötchen esst und danach einen Keks, dann ist das Mischkonsum. KEIN Mischkonsum wäre es, wenn ihr wartet, bis das Brötchen vollständig verdaut und vom Körper verwendet wurde, und dann erst den Keks esst. Nun haben wir es bei es bei Legal Highs mit weit effektvolleren Mitteln zu tun, als ein Bäcker in seiner Schautheke liegen hat…

Deshalb Vorsicht! Wer sich schon einmal den Magen verdorben hat, weil er zwei oder mehr Dinge gegessen hat, die kombiniert einfach nicht genießbar sind, der weiß, dass man in jeder Hinsicht beim Mischkonsum aufpassen muss. Bei Legal Highs kommen zwar hauptsächlich pflanzliche und andere zulässige Stoffe zum Einsatz – aber schon rein logisch betrachtet wäre es sicherlich keine zu kluge Idee, beispielsweise Substanzen, die putschend und energetisch wirken, mit jenen zu konsumieren, die stark relaxierend wirken. Weiterhin sind auch Kombinationen von verschiedenen psychodelischen Stoffen zu meiden. Wenn ihr auf einen Trip gehen wollt, dann entscheidet euch für einen Weg in den Märchenwald und versucht nicht auf mehreren Strecken zweigleisig zu fahren. Denn dann landet ihr ganz schnell im falschen Bahnhof. Verstanden? Gut!

Auch der Mischkonsum einiger Legal Highs mit Alkohol und ähnlichen gesellschaftlich angesehenen Drogen ist eher zu vermeiden. Meine persönliche Meinung ist, dass man Sachen, die leicht energetisch wirken und sich nicht weiter von regulären Energy Drinks unterscheiden eventuell mit Alkohol konsumieren kann. Beziehungsweise mit einer gewissen Wirkpause NACHEINANDER. Jedoch will ich euch davon abraten, Legal Highs untereinander, mit illegalen Drogen oder bei stark bewusstseinsveränderter Wirkung mit Alkohol zu konsumieren. Spart euch einen Höllentrip und versucht einfach, mit einem Stoff Spaß zu haben.

Wenn ihr diesem Hinweis folgt, dann habt ihr voraussichtlich ein längeres Leben, als wenn ihr alles mischt, was euch in die Hände fällt. Zudem könnt die so gewonnene Zeit nutzen, um herauszubekommen, was euch am besten drauf bringt – und zwar einzeln.

Abschließend: Falls ihr euch eurer Sache sicher zu sein scheint und denkt, dass ihr entgegen aller Warnhinweise und Gebrauchsanweisungen Mischkonsum und dessen Folgen riskieren wollt, dann seid wenigstens so klug und sagt einem Freund Bescheid. Gebt ihm außerdem die Verpackungen oder Inhaltsstoff-Listen der Sachen, die ihr genommen habt. Das erleichtert dem Notarzt einige wichtige Entscheidungen. Danke.

Bis bald!